Abend der Begegnung

„Die einzige Reise, die man bereut, ist die, die man nicht gemacht hat.“

 

Mit diesem Zitat beendet Annabell ihren inspirierenden Vortrag über ihren Austauschmonat in Frankreich. Und die ca. 25 Schülerinnen und Schüler, die zum 16. Abend der Begegnung gekommen sind, wollen es offensichtlich nicht bereuen, sich nicht wenigstens über die Möglichkeiten eines Auslandsaufenthaltes informiert zu haben.

Am 18. September trafen sich interessierte Schüler*innen, ihre Eltern und einige Lehrer im Mehrzweckraum, um sich die Berichte unserer „Heimkehrer“ anzuhören. Gleich vier Vorträge wurden präsentiert:

Annabell war in Frankreich, Cécile und Dominik verbrachten 3 Monate bzw. 6 Wochen in Australien und Michelle erzählte von ihrem Jahr in Amerika. Durch die verschiedenen Zeiträume der Auslandsaufenthalte war es dieses Jahr auch möglich, unterschiedliche Modelle des Austauschs zu präsentieren: Egal ob ein Monat oder ein ganzes Jahr, egal ob mit einem kommerziellen Anbieter oder einer Organisation, die den direkten Austausch fördert – alles ist möglich.

Die Reiseberichte waren sehr lebhaft und mit vielen Bildern wurde das Fernweh bei den Interessierten noch geschürt. Die vier Vortragenden waren sich einig, dass ein Auslandsaufenthalt unbedingt zu empfehlen sei: Man lernt die Sprache viel besser als im Unterricht, man entwickelt sich persönlich weiter, wird selbstständiger und am wichtigsten: Man entdeckt die Welt und lernt neue Freunde kennen. Wo steht schon Surfen oder Schnorcheln im Stundenplan? Nur an der Sunshine Coast! Und nur in den USA gibt es Noten in Forensik. Und in Frankreich kann man von seinem Gastvater lernen, wie man „echtes französisches Essen“ kocht.

Nach den tollen Präsentationen gab es Zeit und Raum, um Fragen zu stellen. Vor allem die Eltern nutzten die Gelegenheit, ihre Sorgen zu äußern, aber die ehemaligen Austauschschüler*innen konnten viele Zweifel ausräumen und bestärkten die Eltern darin, ihren Kindern diese Erfahrung zu ermöglichen.

Auch im nächsten Jahr wird es wieder einen Abend der Begegnung geben und vielleicht meint dann wieder ein Schüler: „Das war die beste Zeit meines Lebens!“

R. Staubach