Sächsischer Landespreis für Heimatforschung 2019 geht an Philip Rädisch, Klassenstufe 11

Philip hat wohl kaum damit gerechnet, dass er mit einem Stück Kohle, gefunden im elterlichen Garten, später den „Sächsischen Landespreis für Heimatforschung“ gewinnen wird. Damals erweckte das dunkle Gestein seine Neugier, dieser ging er nun mit seiner Facharbeit intensiv nach. Unter dem Thema „ Die Industrialisierung des Plauenschen Grundes – Vom Tal der Romantik zum Zentrum geballter Industrie“ erforschte er in beeindruckender Weise und auf hohem fachlichen Niveau die Geschichte des Plauenschen Grundes. Viele Stunden investierte er in das Schreiben seiner Facharbeit, in umfangreiche eigene Recherchen, in Exkursionen, in die Fotodokumentation und in seinen Eigenanteil.  Für diesen schuf er einen kleinen Roman, eine fiktive Geschichte mit dem Titel „Im Schatten des schwarzen Goldes“. Hier verarbeitete er liebevoll all die heimatgeschichtlichen Details, für die ob der begrenzten Seitenzahl der Facharbeit kein Platz blieb. Philip erweckt so das Jahr 1871 zum Leben und beschreibt das schwere Los einer Bergarbeiterfamilie mit viel Empathie und Liebe zum historischen Detail. Mit Spannung kann der Leser bis zum Schluss die Frage verfolgen, ob der Hauptheld Anton das Leben seiner an Typhus erkrankten Schwester retten kann.

Am Freitag, dem 08.11.2019, erhielt Philip für eine herausragende Arbeit einen der „Sächsischen Landespreise für Heimatforschung 2019“ in der Kategorie Schülerpreise.

Herzlichen Glückwunsch!

Die Facharbeit kann bei Frau Herzog ausgeliehen werden.

  Bilder und Text K. Herzog

 

 

 

 

 

 

 

 Herbert Wolff, Staatssekretär im Sächsischen Staatsministerium für Kultus, überreicht Philip den „Sächsischen Landespreis für Heimatforschung 2019“