Weißeritzgymnasium

Satzung, Finanzordnung

Satzung des Fördervereins des Weißeritzgymnasiums e. V.

– in der Neufassung vom 24. Oktober 2017 –

§ 1 Name, Sitz, Geschäftsjahr

(1) Der Verein trägt den Namen: Förderverein des Weißeritzgymnasiums e. V. mit Sitz in Freital. Er ist Rechtsnachfolger des Vereins der Freunde und Förderer des Gymnasiums Freital e. V.

(2) Der Verein ist im Vereinsregister des Amtsgerichts Dresden eingetragen.

(3) Das Geschäftsjahr des Vereins ist das Kalenderjahr.

§ 2 Vereinszweck

(1) Der Verein verfolgt ausschließlich und unmittelbar gemeinnützige Zwecke im Sinne des Abschnitts „Steuerbegünstigte Zwecke“ § 51 ff. AO. Er ist ein Förderverein i. S. von § 58 Nr. 1 AO, der seine Mittel ausschließlich zur Förderung des steuerbegünstigten Zwecks, der in Absatz 2 genannten Körperschaft des öffentlichen Rechts, verwendet. Der Verein ist politisch und religiös neutral.

(2) Zweck des Vereins ist die ideelle und finanzielle Unterstützung des Weißeritzgymnasiums und die Förderung der Erziehung und Bildung.

(3) Der Satzungszweck wird verwirklicht insbesondere durch

  1. die materielle und personelle Förderung von Projekten, die den Bildungsauftrag unterstützen, das Lernumfeld optimieren oder das Bild der Schule positiv prägen,
  2. die Anerkennung von besonderen schulischen und außerschulischen Leistungen,
  3. die Bereicherung des kulturellen Lebens der Schule sowie ihrer derzeitigen und früheren Angehörigen durch eigene Veranstaltungen,
  4. die Unterstützung der schrittweisen Profilierung der Schule, der Gestaltung der Schulgebäude und der dazugehörigen Gelände,
  5. die Beschaffung von Mitteln durch Beiträge, Spenden sowie durch Veranstaltungen, die der Werbung für den geförderten Zweck dienen
  6. den Mitteleinsatz nach der Zweckbestimmung des Spenders in Vereinbarkeit mit der Zweckbestimmung des Vereins nach Abs. 1, 2.

§ 3 Gemeinnützigkeit

(1) Der Verein ist selbstlos tätig; er verfolgt nicht in erster Linie eigenwirtschaftliche Zwecke.

(2) Mittel des Vereins dürfen nur für den satzungsgemäßen Zweck verwendet werden. Die Mitglieder erhalten keine Zuwendungen aus Mitteln des Vereins. Sie erhalten bei ihrem Ausscheiden oder bei Auflösung des Vereins für ihre Mitgliedschaft keinerlei Entschädigung. Es darf keine Person durch Ausgaben, die dem Zweck des Vereins fremd sind oder durch unverhältnismäßig hohe Vergütung begünstigt werden.

(3) Verbleiben nach Deckung der zur Erreichung des Vereinszweckes erforderlichen Ausgaben noch Überschüsse, so werden diese einer Rücklage gemäß § 62 der Abgabenordnung zugeführt.

§ 4 Mitgliedschaft

(1) Mitglied kann jede natürliche und juristische Person werden, die den Verein in seinen Bestrebungen unterstützen will und sich zur Einhaltung der Satzung verpflichtet. Ein Aufnahmeanspruch besteht nicht.

(2) Voraussetzung der Mitgliedschaft ist eine schriftliche Beitrittserklärung.

(3) Über die Aufnahme entscheidet der Vorstand. Eine ablehnende Entscheidung bedarf einer Begründung und ist dem Antragsteller schriftlich mitzuteilen.

(4) Die Mitgliedschaft beginnt mit der Annahme der Beitrittserklärung durch den Vorstand.

(5) Die Mitgliedschaft endet durch

  1. Austritt. Dieser kann jederzeit schriftlich oder per E-Mail an die zur Kündigung gültige Geschäftsadresse des Fördervereins erfolgen.
  2. Ausschluss. Dieser kann durch den Vorstand bei schuldhafter Verletzung der Vereinssatzung beschlossen werden und muss dem Betroffenen schriftlich mitgeteilt werden.
  3. Streichung auf Beschluss des Vorstandes. Wenn der Mitgliedsbeitrag sechs Monate lang nicht gezahlt wurde und innerhalb eines Monats nach Zustellung der schriftlichen Mahnung die Zahlung nicht erfolgt ist, wird das Mitglied gestrichen.
  4. Tod des Mitgliedes oder Auflösung der juristischen Personen.

§ 5 Mitgliedsbeiträge

Der Verein erhebt zur Erfüllung seiner Aufgaben Mitgliedsbeiträge. Deren Höhe wird durch die Mitgliederversammlung beschlossen. Die Mitgliedsbeiträge sind Jahresbeiträge. Bereits gezahlte Beiträge werden bei Beendigung der Mitgliedschaft nicht zurückerstattet, auch nicht anteilig. Bei seinem Ausscheiden hat das Mitglied keinen Anspruch bezüglich des Vereinsvermögens.

§ 6 Finanzordnung

Der Vorstand soll sich eine Finanzordnung geben. Diese Finanzordnung regelt die finanziellen Angelegenheiten des Vereins, soweit entsprechende Regelungen nicht bereits in dieser Satzung getroffen werden. Sofern einzelne Bestimmungen der Finanzordnung dieser Satzung widersprechen, so gilt die jeweilige Bestimmung der Satzung. Die Wirksamkeit der übrigen Bestimmungen der Finanzordnung bleibt davon unberührt. Die Finanzordnung ist nicht Bestandteil dieser Satzung.

§ 7 Organe des Vereins

Organe des Vereins sind

  1. die Mitgliederversammlung
  2. der Vorstand

§ 8 Die Mitgliederversammlung

(1) Eine ordentliche Mitgliederversammlung findet mindestens einmal jährlich statt. Ihr obliegt:

  1. die Entgegennahme des Rechenschaftsberichtes
  2. die Entgegennahme des Berichtes der Rechnungsprüfer
  3. die Entlastung des Vorstandes nach Annahme der Berichte
  4. die Wahl des Vorstandes und der Rechnungsprüfer
  5. die Beschlussfassung über Satzungsänderungen mit 2/3 Mehrheit der anwesenden Mitglieder
  6. die Festsetzung der Höhe des Mitgliedsbeitrages
  7. die Beschlussfassung über die Auflösung des Vereins mit 2/3 Mehrheit der anwesenden Mitglieder

(2) Die Mitgliederversammlung wird vom Vorstand schriftlich auf dem Postweg oder per E-Mail unter Angabe der Tagesordnung und Einhaltung einer Mindestfrist von zwei Wochen einberufen.

(3) Außerordentliche Mitgliederversammlungen können vom Vorstand jederzeit einberufen werden, wenn es das Vereinsinteresse erfordert.

(4) Auf schriftlichen Antrag von 20 % der Mitglieder hat der Vorstand innerhalb von zwei Monaten eine außerordentliche Mitgliederversammlung einzuberufen.

(5) Beschlüsse werden mit einfacher Mehrheit der anwesenden Mitglieder gefasst. Die Mitgliederversammlung ist ohne Rücksicht auf die Zahl der erschienenen Mitglieder beschlussfähig.

(6) Über den Verlauf der Mitgliederversammlung sowie gefasste Beschlüsse ist ein Protokoll anzufertigen, welches durch den Schriftführer und den Versammlungsleiter zu unterzeichnen ist.

§ 9 Der Vorstand

(1) Der Vorstand besteht aus:

  • dem Vorsitzenden,
  • mindestens einem stellvertretenden Vorsitzenden,
  • dem Schatzmeister als zweiten stellvertretenden Vorsitzenden,
  • dem Schriftführer und
  • mindestens einem Beisitzer sowie
  • den ständigen Mitgliedern kraft Amtes

(2) Die Mitgliederversammlung wählt die Vorstandsmitglieder, die Mitglieder im Förderverein sein müssen. Deren Funktionen im Vorstand werden in einer konstituierenden Sitzung festgelegt.

(3) Vorstandsmitglieder kraft Amtes sind jeweils die Vorsitzenden bzw. Stellvertretenden Schülersprecher, Elternsprecher und die Schulleitung.

(4) Der Vorstand ist an Beschlüsse der Mitgliederversammlung gebunden.

(5) Der Verein wird nach außen im Sinne des § 26 des BGB vom Vorsitzenden und von den stellvertretenden Vorsitzenden vertreten. Jeder von ihnen ist einzelvertretungsberechtigt.

(6) Der Vorstand tritt mindestens einmal im Vierteljahr zusammen. Einladungen werden mindestens zwei Wochen vorher schriftlich oder per E-Mail zugestellt.

(7) Der Vorstand fasst seine Beschlüsse mit einfacher Mehrheit der anwesenden Vorstandsmitglieder. Bei Stimmengleichheit entscheidet der Vorsitzende. Beschlüsse sind zu protokollieren, dieses Protokoll ist vom Schriftführer und mindestens einem weiteren Mitglied des Vorstands zu unterschreiben.

(8) Die Amtszeit beträgt zwei Jahre. Eine Wiederwahl ist zulässig.

(9) Bei Ausscheiden eines Vorstandsmitgliedes ist der Vorstand berechtigt, ein neues Mitglied kommissarisch bis zur nächsten Wahl zu berufen. Der Scheidende verpflichtet sich zu aktiver Mitarbeit nach einem Nachfolger.

§ 10 Auflösung des Vereins

(1) Die Auflösung des Vereins kann nur von der Mitgliederversammlung beschlossen werden. Eine Zweidrittelmehrheit der anwesenden Mitglieder ist erforderlich.

(2) Bei Auflösung oder Aufhebung des Vereins oder bei Wegfall steuerbegünstigter Zwecke, erfolgt die Liquidation durch die zum Zeitpunkt des Auflösungsbeschlusses amtierenden Vorstandsmitglieder.

(3) Bei Auflösung oder Aufhebung des Vereins oder bei Wegfall steuerbegünstigter Zwecke, fällt das Vermögen des Vereins an den Landkreis Sächsische Schweiz-Osterzgebirge (Schulträger), welcher es unmittelbar und ausschließlich für gemeinnützige Zwecke zum Wohle des Weißeritzgymnasiums (Förderung der Berufs- und Volksbildung) zu verwenden hat.

§ 11 Schlussbestimmungen

(1) Schule im Sinne dieser Satzung ist das Weißeritzgymnasium in Freital, Krönertstraße 25, 01705 Freital einschließlich aller Außenstellen, unabhängig von Trägerschaft und Namensgebung.

(2) Sämtliche Personenbezeichnungen gelten gleichwohl für beiderlei Geschlecht.

(3) Die Neufassung der Satzung wurde in der Mitgliederversammlung am 24. Oktober 2017 beschlossen. Sie wird mit Eintragung ins Vereinsregister wirksam und ersetzt dann alle vorhergehenden Satzungen. 2017

 

Finanzordnung des Fördervereins des Weißeritzgymnasiums e.V.

§1 Allgemeines

(1) Diese Finanzordnung regelt die finanziellen Angelegenheiten des Fördervereins des Weißeritzgymnasiums e.V., soweit entsprechende Regelungen nicht bereits in der Satzung des Vereins getroffen wurden.

(2) Sofern einzelne Bestimmungen dieser Finanzordnung der Satzung des Vereins widersprechen, so gilt die jeweilige Bestimmung der Satzung. Die Wirksamkeit der übrigen Bestimmungen dieser Finanzordnung bleibt davon unberührt.

(3) Geschäftsjahr des Vereins ist das Kalenderjahr.

§2 Mitgliedsbeiträge

(1) Der Mitgliedsbeitrag ist ein Jahresbeitrag und am 31. Januar eines jeden Geschäftsjahres zur Zahlung fällig, erstmals mit Ablauf von vier Wochen ab dem Tag des Beitritts zum Verein. Erfolgt der Vereinsbeitritt in den letzten vier Wochen eines Geschäftsjahres, so entfällt die Pflicht der Beitragszahlung für das ablaufende Jahr.

(2) Der Beitrag beträgt 12 €.

(3) Für juristische Personen beträgt der Mitgliedsbeitrag 50 €.

(4) Schüler sind von der Pflicht zur Beitragszahlung befreit.

(5) Befindet sich ein Mitglied mit der Beitragszahlung im Rückstand, so erlöschen alle seine Rechte, die sich aus der Mitgliedschaft ergeben, insbesondere das aktive und passive Wahlrecht.

(6) Befindet sich ein Mitglied mehr als sechs Monate mit der Beitragszahlung im Rückstand, so erfolgt eine schriftliche Mahnung durch den Vorstand. Ist keine Zahlung des Beitrags innerhalb eines Monats nach Zustellung der Mahnung zu verzeichnen, wird die Streichung des säumigen Mitglieds aus der Mitgliederliste dem Vorstand zur Beschlussfassung vorgelegt.

(7) Die Beitragszahlung soll grundsätzlich bargeldlos über das Vereinskonto erfolgen. In Ausnahmefällen ist Barzahlung beim Vereinsvorstand möglich.

(8) Der Vorstand darf Beiträge auf Antrag stunden oder ermäßigen.

§3 Spenden

(1) Der Verein ist berechtigt, Sach- und Geldspenden anzunehmen.

(2) Spendenbescheinigungen werden vom Vorsitzenden oder dem stellvertretenden Vorsitzenden oder dem Schatzmeister ausgestellt.

§4 Kontoführung

(1) Der Vorstand des Vereins ist zur Eröffnung von Konten bei Kreditinstituten berechtigt.

(2) Über die Konten des Vereins sind der Schatzmeister sowie der Vorsitzende und dessen Stellvertreter einzelverfügungsberechtigt.

§5 Kassen- und Buchführung

(1) Dem Schatzmeister obliegt insbesondere

  1. die Prüfung der Beitragszahlungen,
  2. die Führung des Kassenbuches,
  3. die Führung der Bar-Kasse,
  4. die Erstellung des Jahresabschlussberichtes.

(2) Der Schatzmeister kann andere Mitglieder des Vorstands mit der Durchführung der unter (1, a-c) genannten Aufgaben betrauen.

(3) Die Rechnungsunterlagen sind entsprechend den steuerrechtlichen Richtlinien aufzubewahren.

§6 Jahresabschluss und Rechenschaftsbericht

(1) Nach Ablauf des Geschäftsjahres hat der Schatzmeister die bis zum Ende des abgelaufenen Jahres entstandenen tatsächlichen Einnahmen und Ausgaben festzustellen. Entsprechend ist die Vermögensrechnung zum Ende des Geschäftsjahres fortzuschreiben.

(2) Der Jahresabschlussbericht besteht aus einer Einnahmen- und Ausgabenrechnung sowie einer Vermögensrechnung. Ihm können kurzgefasste Erläuterungen beigefügt werden.

§7 Kassenprüfung

(1) Die Kassenprüfer überprüfen nach Ablauf eines Geschäftsjahres die Kassenbuchführung, die Richtigkeit der Beitragszahlung sowie die Angemessenheit und Satzungskonformität der getätigten Ausgaben des Vereins.

(2) Die Kassenprüfer berichten der Mitgliederversammlung und stellen den Antrag auf Entlastung des Vorstandes in Finanzangelegenheiten. Mit Erteilen der Entlastung übernimmt die Mitgliederversammlung die Verantwortung für das Finanzwesen des abgelaufenen Geschäftsjahres.

(3) Mitglieder des Vorstandes sowie hauptamtlich tätige Mitarbeiter des Vereins können nicht zu Kassenprüfern gewählt werden.

§8 Prüfung des Jahresabschlussberichts

(1) Die Prüfung des Jahresabschlussberichtes obliegt der Mitgliederversammlung.

§9 Kreditaufnahmen

(1) Eine Verschuldung des Vereins ist nicht gestattet.

§10 Inkrafttreten

(1) Diese Finanzordnung wurde am 18. November 2010 beschlossen und tritt zum
1. Januar 2011 in Kraft.